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 Strafverfahren

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Strafrecht bei häuslicher Gewalt

Strafrecht bei häuslicher Gewalt
Im Rahmen von häuslicher Gewalt können mehrere Straftaten verwirklicht sein, wie z.B. Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung, Beleidigung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch. Eine Strafanzeige können Sie selbst nach einer Straftat bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft erstatten. Während eines Polizeieinsatzes nimmt die Polizei eine Strafanzeige von Amts wegen auf. Im Rahmen der Strafverfolgung werden Ermittlungen durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft durchgeführt und Beweismittel gesichert (z.B. Fotos von den Verletzungen und vom Zustand der Wohnung) und Zeugen vernommen (Nachbarn etc.). Die Staatsanwaltschaft entscheidet darüber, ob gegen den Täter Anklage bei Gericht erhoben wird. Sie kann einen fehlenden Strafantrag des Opfers durch die Bejahung des „besonderen öffentlichen Interesses“ an der Strafverfolgung ersetzen und das Strafverfahren weiter verfolgen.

Größe: 24 KB | Format: doc | Datum: 06.05.2008


CORAktuell 19. Jg. 2008

Fachinformationsdienst CORAktuell - 19. Ausgabe - Dez. 2008
Themen:
Opferschutz im Strafverfahren
Im Fokus: Strafverfahren bei häuslicher Gewalt und bei sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Kinder

Größe: 364 KB | Format: pdf | Datum: 25.03.2009


Handreichung Schutz kindlicher Zeugen

Bundeseinheitliche Handreichung zum Schutz kindlicher (Opfer-) Zeugen im Strafverfahren herausgegeben vom Bundesministerium der Justiz Aus dem Vorwort: Wenn ein Kind Opfer einer Sexualstraftat oder eines anderen Verbrechens geworden ist, trifft alle eine ganz besondere Verantwortung, die mit der Aufklärung und Strafverfolgung befasst sind oder dem Kind helfen können: Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichte, Gerichtshilfe, Jugendamt und Soziale Dienste. Mehr noch als in anderen Fällen kann es bei der Strafverfolgung hier nicht allein um die Frage von Schuld und Strafe für den Täter gehen. Vielmehr muss gerade auch die Sorge um das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen. Der Umgang mit Kindern, die Opfer von Straftaten geworden sind, muss behutsam, einfühlsam, kurz: kindgerecht gestaltet sein, weil nur so weiterer Schaden durch das Ermittlungs- und Strafverfahren vermieden werden kann. Nur auf diesem Wege kann es auch gelingen, Feststellungen zum Sachverhalt zu treffen, die ein Gerichtsverfahren tragen können. Kinder haben häufig Hemmungen, über die Tat zu sprechen oder Details des Tatherganges in juristisch einwandfreier Art und Weise darzulegen. Sie können auch Mehrfachvernehmungen nur schwer verarbeiten. Deshalb müssen die Verantwortlichen alles daran setzen, eine „zweite Viktimisierung“ oder nochmalige Traumatisierung zu vermeiden.

Größe: 145 KB | Format: pdf | Datum: 25.09.2009


Ich habe Rechte

Adressen aller Unterstützungeinrichtungen für Betroffene von Straftaten im Polizeidirektionsbereich Rostock

Größe: 726 KB | Format: pdf | Datum: 19.01.2010


Ich habe Rechte

Poster: Ich habe Rechte Hilfe und Beratung für Betroffene von Straftaten

Größe: 488 KB | Format: pdf | Datum: 21.01.2010


bff Qualitaetsstandards psychosoziale Begleitung Kurzfassung barrierefrei

Der bff hat Qualitätsstandards für die psychosoziale Prozessbegleitung entwickelt, um ein standar­disiertes Vorgehen in der Begleitung zu erreichen, transparent zu machen und die Akzeptanz durch die Pro­zessbeteiligten zu sichern.

Größe: 190 KB | Format: pdf | Datum: 06.08.2012


Abschlussbericht Modellprojekt ZeugInnenbegleitung

Dieser Bericht stellt die abschließenden Ergebnisse der fachlichen Begleitung des Modellprojektes ZeugInnenbegleitung für Frauen und Kinder, die von Sexualstrafen betroffen sind, dar. Das Projekt wurde vom September 2000 bis Dezember 2002 begleitet. Die Begleitung umfasst sowohl die statistische Erhebung der Inanspruchnahme, Belastungsfragebögen zur Einschätzung der psychischen Stabilität der ZeugIn als auch qualitative Interviews mit KooperationspartnerInnen in anderen Institutionen und Einrichtungen.

Größe: 321 KB | Format: pdf | Datum: 18.08.2014


Broschüre - Bedarfe und Rechte von Opfern im Strafverfahren

Im Rahmen des internationalen Projekts INASC (www.inasc.org) ist eine Veröffentlichung (ein Toolkit) entstanden. Die Broschüre stellt die EU-Opferschutzrichtlinie und gesetzliche Anpassungen auf Bundesebene vor. Die Opferschutzrichtlinie 2012/29/EU der Europäischen Union vom 25. Oktober 2012 etabliert in einem neuen Umfang Mindeststandards für die Rechte, die Unterstützung und den Schutz von Opfern von Straftaten, wobei besondere Vorschriften für gewaltbetroffene Menschen gelten, die aufgrund ihrer Beziehung zum Täter gefährdet sind. Die Richtlinie hat auch in Deutschland zu rechtlichen Anpassungen geführt. In der Broschüre sind wichtige Befunde aus dem Projekt INASC aufgeführt, die zeigen, wo wesentliche Handlungsbedarfe im Bereich Opferschutz im Strafverfahren liegen. Die Broschüre richtet sich an Fachkräfte aus Polizei, Justiz, Opferschutz und Gewaltschutz.

Größe: 389 KB | Format: pdf | Datum: 02.06.2016