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In diesem Bereich bieten wir Ihnen eine stetig wachsende Menge an Medien zum Thema. Sie haben verschiedene Zugänge zu den Dokumenten (nach Schlagworten und nach Kategorien).

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Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften

Die vom BMFSFJ und UNICEF im Oktober 2018 herausgegebenen "Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften" bieten eine ausführliche Übersicht aller notwendigen Standards, die ein Gewaltschutzkonzept für Geflüchtete, die in Erstaufnahme- oder Gemeinschaftsunterkünften leben, beinhalten sollte. Dies umfasst neben einem einrichtungsinternen Schutzkonzept u.a. auch externe Kooperation und Risikoanalysen, um Gewalt präventiv begegnen zu können. Die Broschüre beinhaltet darüber hinaus 3 Annexe zur Umsetzung der Mindeststandards für LGBTIQ*-Geflüchtete, für geflüchtete Menschen mit Behinderung und für geflüchtete Menschen mit Traumafolgestörung.

Größe: 1 MB | Format: pdf | Datum: 15.01.2020


Effektiver Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt - auch in Flüchtlingsunterkünften

Im August 2015 erschienenen Policy Paper des Deutschen Instituts für Menschenrechte thematisiert die Autorin Heike Rabe den Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt in Flüchtlingsunterkünften. Ihre Analyse legt den Schwerpunkt u.a. auf den Gewaltschutz in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete, Hindernisse im Aufenthalts- und Asylrecht sowie den Rechtsschutz in Unterkünften.

Größe: 206 KB | Format: pdf | Datum: 09.01.2020


Gewaltschutz für Frauen in Flüchtlingsunterkünften

In der im September 2016 erschienenen Handreichung "Gewaltschutz für Frauen in Flüchtlingsunterkünften" nennen die Autorinnen Monika von der Lippe, Landesbeauftragte für die Gleichstellung von Frauen und Männern, und Dr. Doris Lemmermeier, Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, verschiedene notwendige Maßnahmen für den Gewaltschutz von Frauen in Flüchtlingsunterkünften. Neben Maßnahmen zur Vorbeugung und Reduzierung von Gewalt sowie Maßnahmen bei einer eingetretenen Bedrohungssituation/nach Gewalttaten geben sie einen Exkurs zu Menschenhandel und Genitalverstümmlung und erläutern die rechtlichen Grundlagen des Gewaltschutzes. Die Handreichung beinhaltet zudem Checklisten zum Schutz vor häuslicher und sexualisierter Gewalt in Flüchtlingsunterkünften und entsprechende Handlungsgrundsätze.

Größe: 1 MB | Format: pdf | Datum: 09.01.2020


Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen

Die 2016 in der 2. Auflage erschienene "Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen", die gemeinsam vom Arbeiter-Samariter-Bund, LSVD Lesben- und Schwulenverband und dem Paritätischen Gesamtverband herausgegeben wurde, nennt u.a. wichtige Empfehlungen für einen Umgang mit Geflüchteten mit LSBTTI*-Hintergrund in Flüchtlingsunterkünften und den Gewaltschutz. Darüber hinaus beinhaltet die Handreichung den Themenkomplex "Asylrecht und LSBTTI*" und eine Übersicht zu "Homosexualität und Transgeschlechtlichkeit in verschiedenen Weltregionen" und einen ausführlichen Adressteil zu Beratungsstellen.

Größe: 3 MB | Format: pdf | Datum: 09.01.2020


CORAktuell 49. Ausgabe

Die 49. Ausgabe der CORAktuell haben wir ganz der „Istanbul-Konvention“ gewidmet. Über die Bedeutung des Übereinkommens und die Inhalte der Istanbul-Konvention erfahren Sie in dem Interview mit Heike Rabe vom Deutschen Institut für Menschenrechte. Eine juristische Perspektive auf die Konvention gibt der Artikel von Professorin Stefanie Bock. Die Evaluierung der Umsetzung der Istanbul-Konvention in Österreich steht im Fokus des Berichts von Marie-Theres Prantner. Cornelia Schonhart, Landeskoordinatorin in Hessen, und Anke Weinreich, Landeskoordinatorin in Sachsen-Anhalt, beschreiben den aktuellen Stand der Umsetzung der Konvention auf der Ebene ihrer Bundesländer. Petra Antoniewski erläutert, stellvertretend für die Kolleg*innen des Beratungs- und Hilfenetz M-V, die notwendigen Maßnahmen für die Umsetzung der Konvention in M-V. Im Artikel von Judith Rahner, die bei der Amadeu Antonio Stiftung arbeitet, werden antifeministische und rechte Narrative untersucht, die einen Angriff auf die Istanbul-Konvention und ihre Ziele darstellen. Welche Chancen die Istanbul-Konvention für den Gewaltschutz für Frauen mit Behinderung beinhaltet, stellt Martina Puschke, Projektleiterin in der bundesweiten Poltischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V., in ihrem Artikel dar. Die Resolution von MIGRANET-MV liefert zudem wichtige Erkenntnisse für den Schutz von Frauen mit Flucht-/Migrationsbiografien. Unsere Rubrik „Im Portrait“ stellt in dieser Ausgabe Sarah Kesselberg, die neue Leiterin der Landeskoordinierungsstelle CORA, vor.

Größe: 1 MB | Format: pdf | Datum: 06.01.2020