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 Istanbul-Konvention

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CORAktuell 49. Ausgabe

Die 49. Ausgabe der CORAktuell haben wir ganz der „Istanbul-Konvention“ gewidmet. Über die Bedeutung des Übereinkommens und die Inhalte der Istanbul-Konvention erfahren Sie in dem Interview mit Heike Rabe vom Deutschen Institut für Menschenrechte. Eine juristische Perspektive auf die Konvention gibt der Artikel von Professorin Stefanie Bock. Die Evaluierung der Umsetzung der Istanbul-Konvention in Österreich steht im Fokus des Berichts von Marie-Theres Prantner. Cornelia Schonhart, Landeskoordinatorin in Hessen, und Anke Weinreich, Landeskoordinatorin in Sachsen-Anhalt, beschreiben den aktuellen Stand der Umsetzung der Konvention auf der Ebene ihrer Bundesländer. Petra Antoniewski erläutert, stellvertretend für die Kolleg*innen des Beratungs- und Hilfenetz M-V, die notwendigen Maßnahmen für die Umsetzung der Konvention in M-V. Im Artikel von Judith Rahner, die bei der Amadeu Antonio Stiftung arbeitet, werden antifeministische und rechte Narrative untersucht, die einen Angriff auf die Istanbul-Konvention und ihre Ziele darstellen. Welche Chancen die Istanbul-Konvention für den Gewaltschutz für Frauen mit Behinderung beinhaltet, stellt Martina Puschke, Projektleiterin in der bundesweiten Poltischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V., in ihrem Artikel dar. Die Resolution von MIGRANET-MV liefert zudem wichtige Erkenntnisse für den Schutz von Frauen mit Flucht-/Migrationsbiografien. Unsere Rubrik „Im Portrait“ stellt in dieser Ausgabe Sarah Kesselberg, die neue Leiterin der Landeskoordinierungsstelle CORA, vor.

Größe: 1 MB | Format: pdf | Datum: 06.01.2020


Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in M-V

Die Mitarbeiter*innen des Beratungs- und Hilfenetzes in M-V für Betroffene von häuslicher und sexualisierter Gewalt sowie für Betroffene von Menschenhandel und Zwangsverheiratung haben anlässlich des Inkrafttretens der „Istanbul-Konvention“ im August 2019 einen Maßnahmenkatalog herausgegeben. Dabei wurden die bestehenden Strukturen und die Ausstattung zum Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern mit den Vorgaben der Istanbul-Konvention abgeglichen. Hieraus wurden erforderliche Maßnahmen entwickelt, welche die Umsetzung der Istanbul-Konvention im Bundesland anstoßen und den Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt verbessern sollen. Der entwickelte Maßnahmenkatalog kann dabei als möglicher Leitfaden zur Umsetzung der Vorgaben der Konvention dienen und gleichzeitig als Dialogangebot für die politischen Entscheidungsträger*innen in M-V verstanden werden.

Größe: 5 MB | Format: pdf | Datum: 27.01.2020


Istanbul-Konvention - Englisch und Französisch

In der vom BMFSFJ herausgegebenen Istanbul-Konvention findet sich der Wortlaut der Konvention in Deutsch, sowie auf Englisch und Französisch.

Größe: 3 MB | Format: pdf | Datum: 27.01.2020


Analyse des Deutschen Instituts für Menschenrechte zur Istanbul-Konvention

Im Februar 2018 veröffentlichte das Deutsche Institut für Menschenrechte die Analyse "Die Istanbul-Konvention. Neue Impulse für die Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt". Die Autorinnen Heike Rabe und Britta Leisering geben darin u.a. einen Überblick über die Konvention, stellen Ansätze für die weitere Umsetzung der Konvention dar und erläutern die Beteiligungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft.

Größe: 901 KB | Format: pdf | Datum: 27.01.2020


Umsetzung der Istanbul Konvention aus Sicht der Autonomen Frauenhäuser

Die ZIF hat im November 2019 die Broschüre "Gewalt gegen Frauen wirksam bekämpfen - Umsetzung der Istanbul-Konvention aus Sicht der Autonomen Frauenhäuser" herausgegeben.

Größe: 1 MB | Format: pdf | Datum: 27.01.2020


Istanbul Konvention und erläuternder Bericht

Das "Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt", kurz die "Istanbul-Konvention", gilt als Meilenstein in der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. In Deutschland ist sie im Februar 2018 in Kraft getreten.

Größe: 1 MB | Format: pdf | Datum: 27.01.2020


Die Istanbul-Konvention - Handbuch für Parlamentarier*innen

"Die Istanbul-Konvention - Handbuch für Parlamentarier*innen" wurde im November 2019 herausgegeben vom Sekretariat des Ausschusses für Gleichstellung und Nichtdiskriminierung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Zusammenarbeit mit der Fachberaterin Anne-Katrin Speck. Auch wenn es sich vordergründig an Parlamentarier*innen richtet, etwa Landtags- oder Bundestagsabgeordneten, enthält es wichtige Informationen zur Istanbul-Konvention und GREVIO, die auch der Fachöffentlichkeit nützen.

Größe: 1 MB | Format: pdf | Datum: 16.07.2020


Grevio Staatenbericht Deutschland 2020

GREVIO - Erster Staatenbricht der Bundesrepublik Deutschland 2020 zur Umsetzung der Maßnahmen der Istanbul-Konvention auf Bundes- und Länderebene. Herausgegeben und veröffentlicht vom BMFSFJ im September 2020.

Größe: 3 MB | Format: pdf | Datum: 07.09.2020


Istanbul Konvention in Leichter Sprache

Das Bochumer Zentrum für Disability Studies "BODYS" hat im November 2020 die Istanbul-Konvention in Leichter Sprache in einer barrierefreien Variante herausgegeben.

Größe: 2 MB | Format: pdf | Datum: 10.11.2020


Analyse: Akutversorgung nach sexualisierter Gewalt

Die neue wissenschaftliche Analyse "Akutversorgung nach sexualisierter Gewalt. Zur Umsetzung von Artikel 25 der Istanbul-Konvention in Deutschland" wurde vom Dt. Institut für Menschenrechte herausgegeben: "Wir hoffen, dass die Handlungsempfehlungen die fachpolitische Diskussion bereichern und dazu beitragen, dass Lösungen entwickelt werden, die eine umfassende medizinische, rechtsmedizinische und psychosoziale Versorgung für alle Betroffenen sicherstellt." Die Versorgung nach sex. Gewalt wurde hierbei auch in Mecklenburg-Vorpommern untersucht.

Größe: 1 MB | Format: pdf | Datum: 24.11.2020


Bedarfsanalyse und Planung zur Weiterentwicklung des Hilfesystems

Bereits im November 2020 wurde der wissenschaftliche Abschlussbericht zur "Bedarfsanalyse und -planung zur Weiterentwicklung des Hilfesystems zum Schutz vor Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt" veröffentlicht. Die Wissenschaftler*innen Petra Kaps und Sandra Popp vom Zentrum für Evaluation und Politikberatung haben im Rahmen eines Bundesmodellprojekts für das BMFSFJ untersucht, wie die regionalen Beratungs- und Hilfesysteme in ausgewählten Bundesländern ausgestaltet sind, welche Anforderungen die Istanbul-Konvention stellt und welchen Veränderungen es diesbezüglich bedarf.

Größe: 1 MB | Format: pdf | Datum: 10.03.2021


Alternativbericht des Bündnis Istanbul-Konvention (BIK)

Das zivilgesellschaftliche Bündnis Istanbul-Konvention (BIK) hat seinen "Alternativbericht zur Umsetzung des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt" veröffentlicht. Die fast 200 Seiten lange Analyse hat auf Bundes- und Länderebene untersucht, wie die Maßnahmen der Istanbul-Konvention umgesetzt sind und Verbesserungsvorschläge für den Gewaltschutz empfohlen. Das Bündnis besteht aus renommierten bundesweiten Interessenvertretungen der Anti-Gewalt-Arbeit und wissenschaftlichen Expert*innen wie Heike Rabe und Dr. Monika Schröttle. Die Veröffentlichung wurde vom BMFSFJ gefördert.

Größe: 2 MB | Format: pdf | Datum: 18.03.2021


BAG Wohnungslosenhilfe veröffentlicht Gewaltschutzempfehlungen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Wohnungslosenhilfe e.V. hat im März 2021 die Empfehlungen "Umsetzung der Istanbul-Konvention - Gewaltschutz für Frauen in der Wohnungsnotfallhilfe" veröffentlicht. Neben Maßnahmen zum besseren Schutz gewaltbetroffener wohnungsloser Frauen, geben die Empfehlungen Aufschluss über die Problemlagen der Zielgruppe und den Zusammenhang zur strukturellen Gewalt.

Größe: 635 KB | Format: pdf | Datum: 26.04.2021


Forderungen zur Versorgung nach sexualisierter Gewalt

Im Mai 2021 hat der bff sein "Forderungspapier zur Gewährleistung einer flächendeckenden niedrigschwelligen medizinischen und psychosozialen Versorgung sowie vertraulichen Spurensicherung nach sexualisierter und körperlicher Gewalt" veröffentlicht. Die Forderungen orientieren sich u.a. an den Vorgaben der Istanbul-Konvention und sollen die medizinische Versorgung von Betroffenen nach sexualisierter und körperlicher Gewalt verbessern.

Größe: 271 KB | Format: pdf | Datum: 17.05.2021


Positionspapier: Häusliche Gewalt

Bereits im November 2020 hat die Frauengruppe der Gewerkschaft der Polizei (GdP) das Positionspapier "Häusliche Gewalt" veröffentlicht. Darin werden u.a. Forderungen nach mehr interdisziplinärer Netzwerkarbeit mit den Beratungsstellen und die konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention benannt. "Es ist besonders wichtig, dass gerade die Polizei verlässlich, klar strukturiert und einheitlich im Kampf gegen Häusliche Gewalt aufgestellt ist." heißt es in dem Papier.

Größe: 522 KB | Format: pdf | Datum: 17.05.2021