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 Justiz

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Broschüre - Bedarfe und Rechte von Opfern im Strafverfahren

Im Rahmen des internationalen Projekts INASC (www.inasc.org) ist eine Veröffentlichung (ein Toolkit) entstanden. Die Broschüre stellt die EU-Opferschutzrichtlinie und gesetzliche Anpassungen auf Bundesebene vor. Die Opferschutzrichtlinie 2012/29/EU der Europäischen Union vom 25. Oktober 2012 etabliert in einem neuen Umfang Mindeststandards für die Rechte, die Unterstützung und den Schutz von Opfern von Straftaten, wobei besondere Vorschriften für gewaltbetroffene Menschen gelten, die aufgrund ihrer Beziehung zum Täter gefährdet sind. Die Richtlinie hat auch in Deutschland zu rechtlichen Anpassungen geführt. In der Broschüre sind wichtige Befunde aus dem Projekt INASC aufgeführt, die zeigen, wo wesentliche Handlungsbedarfe im Bereich Opferschutz im Strafverfahren liegen. Die Broschüre richtet sich an Fachkräfte aus Polizei, Justiz, Opferschutz und Gewaltschutz.

Größe: 389 KB | Format: pdf | Datum: 02.06.2016


Analyse: Genderstereotype und Vergewaltigungsmythen in Sexualstrafverfahren

Im November 2020 wurde das Working Paper "Genderstereotype und Vergewaltigungsmythen in Sexualstrafverfahren. Fortbildungen als Gegenmittel" von Viola Schmitt und Lea Pilone, von der Humbolt Law Clinic Grund- und Menschenrechte (HLCMR), veröffentlicht. Darin setzen sich die Studentinnen mit Vergewaltigungsmythen auseinander, die in Sexualstrafverfahren sehr wirkmächtig sind und die Situation von sex. Gewalt Betroffener deutlich erschweren. Z.B. weil ihnen nicht geglaubt wird oder eine (Mit)Schuld suggeriert wird. Als Lösungen werden Fortbildungen für die Justiz diskutiert und auf relevante nationale und internationale Vorgaben verwiesen.

Größe: 741 KB | Format: pdf | Datum: 30.11.2020