Gleichstellungsministerin Drese über Häusliche Gewalt
08.11.2016

Gleichstellungsministerin Stefanie Drese hat am Donnerstag darauf hingewiesen, dass Frauen in Mecklenburg-Vorpommern deutlich häufiger von häuslicher Gewalt betroffen sind als Männer. „Mehr als 83 Prozent der Täter sind männlich. Nur rund 16 Prozent sind Täterinnen“, sagte Drese und bezog sich damit auf die Polizeistatistik aus dem Jahr 2015. Insgesamt musste die Polizei im vergangenen Jahr in rund 1.050 Fällen häuslicher Gewalt eingreifen.

 

„Die vor kurzem in den Medien dargestellten Zahlen, wonach Männer und Frauen zu gleichen Teilen von häuslicher Gewalt betroffen sind, decken sich nicht mit der Polizeistatistik und sind nicht plausibel“, sagte Drese. Auch die bisher vorliegenden Erkenntnisse aus der Dunkelfelduntersuchung Mecklenburg-Vorpommern gehen in dem Bereich der häuslichen Gewalt von 83,6 Prozent weiblichen und 16,4 Prozent männlichen Betroffenen aus, weisen also keinen signifikanten Unterschied zur Polizeistatistik auf.

Die komplette Pressemitteilung des Sozialministeriums finden Sie untenstehend als PDF.