Pressemitteilungen anlässlich der diesjährigen Anti-Gewalt-Woche
21.11.2013

Zahlreiche Verbände, Organisationen und Netzwerke fordern die Bundesregierung, den Bundestag, die Landesregierungen und die Landtage auf den Schutz für Frauen und ihre Kinder vor häuslicher und sexualisierter Gewalt zu verbessern.

Hier finden Sie Pressemitteilungen anlässlich der diesjährigen Anti-Gewalt-Woche, die gerne bei den Aktivitäten in der Anti-Gewalt-Woche vor Ort Erwähnung finden dürfen.  

"Der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe e.V. weist als Schwachpunkt vor allem auf den „Zweiklassenschutz“ für Frauen, die gemeinsame Kinder mit dem Täter haben, hin. (…).

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrats hat die Bundesregierung (..) zur Überarbeitung des Gesetzes aufgefordert gemäß der Lösung: „Wer schlägt, der geht! Und kann seine Kinder erst dann wiedersehen, wenn er nachweislich gefährdendes Verhalten geändert hat.“ Unten stehend auch dazu die Pressemitteilung des DEUTSCHEN FRAUENRINGS e.V. (DFR).

Weiter die gemeinsame Pressemitteilung des bff, ZIF und FHK mit dem Schwerpunkt „Tötungen an Frauen durch ihre (Ehe)Partner oder ehemaligen (Ehe)Partner. Nahezu jede zweite (40,8%) der Frauen, die im Jahr 2012 getötet wurden, wurde durch den eigenen (Ehe)Partner oder ehemaligen (Ehe)Partner getötet.“

Eine weitere Pressemitteilung gibt die FHK (s.u.) heraus: „Gewalt gegen Frauen trifft immer auch die Kinder: 8812 Kinder suchten 2012 mit ihren Müttern Schutz im Frauenhaus.“ Für die Frauenhauskoordinierung ist es nicht hinnehmbar, dass die Unterstützung der Kinder im Frauenhaus an den fehlenden Finanzen scheitert.
Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November fordert auch der Paritätische Mecklenburg-Vorpommern einen besonderen Schutz- und Betreuungsbedarf von Gewalt betroffenen Kindern. Denn Gewalt gegen Frauen trifft immer auch die Kinder. So ist fast die Hälfte aller Schutzsuchenden in Frauenhäusern Kinder. die Mitteilung finden Sie unten stehend.

Desweiteren, die soeben erschienene „Erklärung der Bundeskonferenz der Interventions- und Koordinierungsstellen gegen häusliche Gewalt 2013“ mit sieben Forderungen an die Bundesregierung, den Bundestag, die Landesregierungen und die Landtage.
Hier finden Sie auch die Pressemitteilung „Auftaktveranstaltung der Anti-Gewaltwoche in Parchim“ des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales M-V

Frau Martina Tegtmeier (SPD) weist in Ihrer Pressemitteilung vom 20.11.2013 auf die Kürzungen des Landkreises Vorpommern-Greifswald und der Hansestadt Greifswald beim Frauenhaus Greifswald hin. Die Politik ist daher gefordert, endlich nachhaltige Regelungen und Lösungen zu schaffen, um den Frauen und Kindern in den Frauenhäusern endlich die ihnen zustehende Unterstützung zukommen zu lassen.

Gutes Gelingen bei den zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen vor Ort.