Drese: Hilfestrukturen für Gewaltopfer werden gefestigt und weiterentwickelt
23.11.2016

Gleichstellungsministerin Stefanie Drese hat zum Auftakt der Antigewaltwoche am 21.11.2016 zur Enttabuisierung von Gewalt gegen Frauen und Kinder aufgerufen.

„Wir dürfen als Gesellschaft, als Politik, aber auch jeder in seinem privaten Umfeld nicht wegschauen, wenn Frauen und Kinder Gewalt ausgesetzt sind“, sagte Drese am Montag in Güstrow.

Drese machte deutlich, dass sie als Ministerin für Gleichstellung alles tun werde, um Frauen und Kinder vor Gewalt zu schützen. „SPD und CDU haben in der Koalitionsvereinbarung festgeschrieben, dass die Beratungs- und Hilfestrukturen im Land gesichert und weiterentwickelt werden“, so Drese.

Die Antigewaltwoche ist nach Ansicht der Ministerin ein guter Anlass, um das Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder in den öffentlichen Fokus zu rücken. Mit zahlreichen Aktionen, Diskussionen, Workshops und weiteren Veranstaltungen regt sie zu Debatten und Gesprächen im privaten und öffentlichen Kreis an. „Gewalt spielt sich in fast allen Teilen der Gesellschaft hinter verschlossenen Türen ab. Egal von wem die Gewalt ausgeht: Täter müssen benannt, verfolgt und bestraft werden, die Opfer bestmöglich aufgefangen, beraten und beschützt werden“, sagte Drese.

Sie verwies in diesem Zusammenhang auch auf Menschen mit Behinderungen, die Gewalt ausgesetzt sind. „Ein Ziel meiner künftigen Arbeit ist es, darauf hinzuwirken, im Land ein Angebot für Frauen mit Handicap zu schaffen. Das Land wird genau hinhören, wo es Möglichkeiten der Verbesserung des Schutzes von Gewalt betroffenen Frauen, aber auch Männern mit Behinderungen geben kann.“

Sie finden die Pressemitteilung im Original hier sowie untenstehend als PDF.