20 Jahre CORA unser Wunsch:
20.04.2018

Verantwortung übernehmen bei häuslicher und sexualisierter Gewalt.

Genau in diesem Moment, in dem Menschen die Verantwortung übernehmen und ihr Leben selbst in die Hand nehmen, sind sie der Situation nicht mehr hilflos ausgeliefert. Leider haben genau das Betroffene von häuslicher und sexualisierter Gewalt oft verloren:

Die Zuversicht, die Sicherheit und das Vertrauen in das eigene Handeln sind oft zerstört. Und auch das Vertrauen in Andere. Um Gewalt zu beenden und Selbstwirksamkeit und Vertrauen wieder herzustellen braucht es auch Ihre Unterstützung.

Unser Geburtstagswunsch: Übernehmen Sie da Verantwortung gegen Gewalt wo Sie präsent sind: zu Hause, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, im Urlaub, beim Sport, in Bus und Bahn, in der Schule, beim Shoppen, auf einer Feier….

Mit dem Aktionszeichen „Wir sind CORA – Verantwortung übernehmen bei häuslicher und sexualisierter Gewalt!“ machen wir aufmerksam auf die Herausforderungen, die alleine nicht zu bewältigen sind. Wir brauchen Sie!

Begonnen 1998 als Modellprojekt der Landesregierung zur Verbesserung der staatlichen Intervention bei häuslicher Gewalt, ist CORA mittlerweile zu einer festen Institution zur Koordination der Bekämpfung von häuslicher und sexualisierter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern und in der Bundesrepublik geworden. Das hat CORA nicht alleine geschafft. Das haben „WIR“ zusammen gemeistert. Das sind die Polizei, die Justiz, die Unterstützungs- und Schutzangebote für gewaltbetroffene Frauen und Männer, die Jugend- und Sozialämter, die Bereiche des Kinderschutzes, der Flüchtlings- und Behindertenhilfe, des Gesundheitswesens, der Erziehung, der Gleichstellung und der Bildung. Und das sind die Landesregierung, die öffentliche Verwaltung und die Politik auf allen Ebenen.