Opferschutz als Pflichtaufgabe
12.08.2014

Start der Online-Petition für ein Recht auf Schutz vor Gewalt

Der Landesfrauenrat M-V hat im Juli 2014 die Online-Petition Opferschutz als Pflichtaufgabe gestartet.

Wir unterstützen diese Forderung nach einem bedarfsgerechten ZUGANG FÜR ALLE zum Beratungs- und Hilfenetz bei häuslicher und sexualisierte Gewalt.

„Insbesondere Frauen mit eigenen finanziellen Ressourcen, Frauen im ländlichen Raum, Migrantinnen, Frauen mit Behinderungen, ältere Frauen mit Gewalterfahrungen (darunter Frauen, die Kriegsvergewaltigungen ertragen mussten) und Frauen mit Suchtproblemen […] sind schwerer zu erreichen.“ (Quelle: Evaluation des Beratungs- und Hilfenetzes M-V im Auftrag der Landesregierung 2011). Der Landesregierung M-V wird im Evaluierungsbericht empfohlen, „Lösungswege für das Finanzierungsproblem zu sondieren, die den Einrichtungen des Hilfesystems zumindest mittelfristige Planungssicherheit gewährleisten“.

Mecklenburg-Vorpommern braucht ein dichteres Netz von Hilfseinrichtungen für Opfer sexueller und häuslicher Gewalt und eine verlässliche Finanzierung. Deshalb muss es gesetzliche Regelungen geben, damit der Opferschutz eine Pflichtaufgabe wird.

 

Unterstützen auch Sie dieses Anliegen. Unterzeichnen Sie die Petition, die am 25. November 2014 der Gleichstellungs- und Sozialministerin M-V Birgit Hesse und der Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider übergeben wird!

 

Mitzeichnen im Internet:
www.openpetition.de/petition/online/opferschutz-als-pflichtaufgabe