Für ein Recht auf Schutz und Beratung auf die Straße!
26.11.2014

Am "Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ sind in Schwerin Betroffene, Helferinnen und Unterstützer gemeinsam auf die Straße gegangen.

„Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es für Betroffene meist eine große Überwindung darstellt, sich Hilfe zu suchen. Das sollte nicht auch noch durch andere Faktoren erschwert werden.“

Online Kommentar vom 02.08.2014 „Opferschutz als Pflichtaufgabe“

Eine bunte und forderungsstarke Demonstration "Für ein Recht auf Schutz und Beratung" zog am 25. November durch die Schweriner Innenstadt. Einige Passatninnen schlossen sich dem Zug spontan an und kamen mit zum Schloss.

Am 25.11. in der SVZ zu lesen: " Frauen demonstrieren für besseren Schutz von Gewaltopfern. Mehr als 4600 Menschen haben bisher die Online-Petition des Landesfrauenrates unterschrieben. Kundgebung in Schwerin gegen Gewalt." Quelle: Ostsee-Zeitung

 

 

Ulrike Bartel, Vorstandsfrau des Landesfrauenrates M-V hat gemeinsam mit den Erstunterzeichner*innen (Gewerkschaft der Polizei und LIGA der Wohlfahrstverbände M-V) der Online-Petition „Opferschutz als Pflichtaufgabe“ vor dem Schweriner Schloss der stellv. Landtagspräsidentin Beate Schlupp den Zwischenstand der Unterschriften (4.630) überreicht. Verbunden damit war die Aufforderung, sich für einen bedarfsgerechten Ausbau des Beratungs- und Hilfenetzes bei häuslicher und sexualisierter Gewalt einzusetzen. Damit ALLE Betroffenen, unabhängig von ihrem Aufenthaltstitel, ihren finanziellen Möglichkeiten, ihrem Herkunftsort, ihrer gesundheitlichen Einschränkung oder ihres Alters und Geschlechts die Hilfe erhalten, die sie so dringend benötigen.  

 

Weitere Infos zur Online Petition „Opferschutz als Pflichtaufgabe“ hier.